Paws & Personality

Zu Gast im Revier - Maulkorbatelier

Sandra Oliver, Nora Müller, Milena Merkle Season 2 Episode 136

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Ein Maulkorb bietet u.a. mehr Trainingssicherheit, entspanntere Spaziergänge, stressärmere Tierarztbesuche. Dafür muss er aber wirklich passen. Genau darüber und noch vieles mehr rund um das Hilfsmittel rede ich mit Nora und Milena vom Maulkorbatelier Leipzig, die täglich Hunde mit ganz unterschiedlichen Köpfen und Geschichten mit einem Maulkorb versehen.

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Das Maulkorbatelier und das Hundezentrum im Auwald findet ihr online hier:

https://www.maulkorbatelier.de/

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https://www.hundezentrum-im-auwald.de/

https://www.instagram.com/hundezentrum.im.auwald/

Milenas Hundeschule hier:

https://riotdogs.de/

https://www.instagram.com/riotdogs.coaching/

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„paws & personality®" ist ein Podcast von Sandra Oliver.

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Fotografie: Christiane Münchhausen | ...

Begrüßung Und Gäste Vorstellen

SPEAKER_01

Halli, hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Post ⁇ Personality. Heute habe ich mir direkt zwei Gästinnen eingeladen zum Thema Maulkörbe und zwar Nora und Milena vom Maulkorb Atelier Leipzig. Das Maulkorb-Atelier ist nicht das jeweils einzige, was sie so treiben, aber natürlich das für diese Folge wichtigste. Trotzdem fände ich es cool, wenn ihr euch beide einfach nochmal nacheinander ganz kurz vorstellt, damit die Leipziger Hörerinnen auch wissen, mit wem sie es zu tun haben. Ich würde jetzt einfach mal mit Milena, die bei mir oben ist, anfangen. Milena, magst du dich kurz vorstellen?

SPEAKER_03

Sehr gerne. Hallo. Vielen Dank für die Einladung. Ich bin Milena und unterstütze das Maurkorb. Atelier seit März 2025. Ich bin Hundetrainerin und Mensch-Hundcoach. Ich arbeite hauptsächlich mit Menschen im Coaching-Bereich. Das heißt, ich schaue mir deren Themen an, bevor ich überhaupt an den Hund rangehe. Und mein Herz schlägt vor allen Dingen für Tierschutzhunde. Ich habe selbst einen Straßenhund einen ehemaligen und genau, bin da sehr umtriebig und unterwegs und freue mich über jedes neue Mensch-Hund-Team, das ich kennenlerne. Und dafür sind natürlich die Maukörbe auch eine super Sache, weil man da ganz, ganz, ganz viele verschiedene Individuen kennenlernen kann.

SPEAKER_00

Nora. Ja, mein Name ist Nora und ich habe dieses Jahr mit meiner Geschäftspartnerin der Anti Carlos das Hundezentrum im Auwald gegründet. Das ist unser neues gemeinsames Projekt, was wir hier in Leipzig starten wollen. Und das beinhaltet sozusagen meine alte Firma. Das heißt, die Kani-Crew hieß es vorher. Das ist ein Klassis-Service, Stockwalking-Service in Leipzig. Den habe ich jetzt schon seit sechs Jahren hier. Mittlerweile haben wir da zwei Angestellte. Und 2023 oder Anfang 2024 kam dann die Idee auf, mit dem Maulkorb-Atelier das zu gründen und habe das dann relativ gut in die Startlöcher gekriegt. Und ja, die Anfragen waren sehr hoch und jetzt haben wir das so gut abgedeckt mittlerweile, dass wir da auch die Milena dann als Verstärkung dazu geholt haben und wollen hier in unserem neuen Standort sozusagen das noch weiter ausführen, größer machen, mehr Leute abdecken, was das Thema Maulkorb angeht, weil wir halt gemerkt haben, dass das ein sehr, sehr wichtiges Thema ist in der Hundewelt und wir da auf jeden Fall Bedarf gesehen haben. Und ich selber bin auch Hundetrainerin, aber jetzt nicht aktiv im Hundetraining. Das macht dann meine Geschäftspartnerin, die macht hier Einzeltraining und Hundeschule und wir haben auch den Schwerpunkt Verhaltenskreative Hunde uns auf die Fahne geschrieben, die halt eben woanders vielleicht ja schwierige Rahmenbedingungen haben und können halt zu uns kommen und wir schauen einfach, wie wir denen dann denjenigen dann weiterhelfen können.

SPEAKER_01

Ja, die verhaltenskreativen

Warum Leipzig Ein Maulkorb-Atelier Brauchte

SPEAKER_01

Vierbeine nehmen ja gefühlt in letzter Zeit auch zu. Und ich finde auch irgendwie gefühlt nimmt die Notwendigkeit für Maulkörbe ein. Also so ein bisschen zwei Seiten. Also einerseits gibt es natürlich Hunde, wo ich auch schon vor 20 Jahren gesagt hätte, naja, mit einem Maulkorb wärst du viel entspannter, aber irgendwie war das da halt noch nicht so. Also der Maulkorb war noch nicht so salonfähig oder was auch immer. Also es war so dieses, hm, hat man halt nicht drüber nachgedacht. Und dann sind es aber halt auch gefühlt, mehr Hunde, die es auch tatsächlich zusätzlich noch brauchen. Also es wird irgendwie alles, ja. Ich weiß auch nicht. Ich habe das sehr, sehr viel, dass die Leute sagen, sie kriegen auch schon gar keine Maulkörbe mehr, wo dann natürlich so ein Maulkorb-Atelier vielleicht eine gute Adresse ist, im Gegensatz zum Internet. Ich weiß es nicht. Darüber werden wir uns jetzt austauschen. Wenn du sagst, ihr habt den Bedarf gesehen, war das so euer einziger Grund, das Maulkorb-Atelier zu gründen? Oder hattet ihr da noch irgendwas anderes im Hinterkopf? Also, was war so das, ja, euer Ansin?

SPEAKER_00

Also die Grundidee ist irgendwann aufgeploppt, weil ich ja im Gasi-Service eben auch Hunde habe, die nicht einfach sind, die aber nicht grundsätzlich nicht sozialfähig wären. Man muss sie halt nur gut absichern. Und als ich zu den neuen Kunden dann damals gesagt habe, hey, ich würde das gerne mal ausprobieren mit deinem Hund bei mir in der Gruppe, der braucht aber einen vernünftigen Maulkorb, damit ich halt auch mit ihm arbeiten kann, war das immer eine große Schwierigkeit tatsächlich für die Menschen. Und das hat dann immer Ewigkeiten gedauert, bis die sich dann wieder zurückgemeldet haben, weil die eben keinen Maulkorb gefunden haben und sind dann irgendwann auf mich zugekommen und haben gesagt, Mensch, Nora, wir finden nichts Richtiges, kannst du da nicht mal drauf schauen? Und habe mir das dann immer auch mit den Kunden zusammen angeguckt, habe die dann unterstützt dabei, einen Maulkorb zu finden. Und diese Kunden hatte ich dann halt irgendwann auch immer öfter mal, wo ich halt helfen musste. Und da kam dann irgendwann so die kleine Idee: Mensch, wieso kann ich das nicht auch für alle machen? Am Ende. Also das nicht nur für die Kunden, wo ich das so für mich nur persönlich brauche, weil ich mit den Hunden arbeiten möchte, sondern habe dann auch hier und da natürlich mitgekriegt, wenn man sich dann mal so in der Hundebubble ein bisschen umschaut. Ich komme ja aus Berlin vorher, bevor ich nach Leipzig gezogen bin, da meine anderen Kollegen schon gesehen, dass die Maulkorbberatung anbieten. Und da dachte ich so, ey, genau das ist das, was hier auch fehlt. So eine Maulkorbberatung. Und ja, und ich habe mich dann mit meinem Mann zusammengesetzt und mal darüber rumphilosophiert, wie man das vielleicht umsetzen könnte, weil das ist natürlich auch jetzt nicht mal eben so ein paar Maulkörbe gekauft, sondern das ist ja schon eine etwas größere Investition, die man da betreiben muss, um erstmal zu starten. Und mein Mann ist immer der, der alles durchrechnet. Ich erzähle immer nur meine Ideen und mein Mann sitzt dann da mit dem Taschenrechner daneben und sagt, okay, das, das, das und das, okay, cool, ja, kriegen wir hin, können wir machen. Und ich dann so, okay, gut, dann kümmere ich mich mal. Und da kam dann halt die Idee, okay, wir machen das gleich ein bisschen größer, wie so ein kleines Ladengeschäftchen. Wollte ich immer schon mal haben, so nach dem Motto. Und mal schauen, wie sich das halt eben entwickelt. Ja, genau. Auf jeden Fall. Also der hat mich da sehr unterstützt und was er bis heute sowieso immer macht, also mein Mann ist immer eine sehr, sehr große Hilfe, was all dieses drumherum angeht. Ja, und dann habe ich angefangen, in meiner Wohnstube die ersten Maulkorbberatung zu machen, nachdem ich mich mit den ersten Körben eingedeckt habe und habe dann aber auch relativ schnell festgestellt, ja, okay, jetzt habe ich die Maulkörbe zwar hier, aber ich könnte noch dies, das und so weiter verbessern und wie kriege ich das hin? Und habe mich da tatsächlich alleine reingefuchst und alleine die Masse an Maulkörben, die es ja auf dem Markt mittlerweile gibt, ist ja auch so enorm. Da muss man ja auch erstmal einen Durchblick kriegen. Ich habe mich zuerst so mit 60 Maulkörben eingedeckt. Immer ein anderer. Waren alles verschiedene Modelle und habe mich da eben rangetastet, so mit den ersten Kunden. Hab dann aber relativ schnell auch gemerkt, dass das zu Hause blöd ist. Also bei mir in der Wohnstube das zu machen. Und ich muss dazu sagen, dass das Material, mit dem wir ja noch zusätzlich arbeiten, mit der Biotane, ich schon vorher hatte, weil ich ja einen Onlineshop habe, wo ich biotanes Hundezubehör verkaufe. Und deswegen musste ich mich da nicht zumindest nicht neu eindecken, dass ich das alles auch noch anschaffen muss, sondern die ganzen Werkzeuge zum Bearbeiten für die Biotane und so weiter, die waren schon alles da. Also mir haben lediglich nur die Maulkörbe gefehlt. Und die Fertigkeiten, wie man Maulkörbe bearbeitet, habe ich quasi mir auch nur Learning by Doing beigebracht und jetzt keinen Kurs oder so gemacht, weil gab es ja auch gar nicht sowas in dem Rahmen, irgendwie da mal einen Einblick zu bekommen, wie modifiziert man denn den Maulkörb überhaupt. Ja, und dann wurde relativ schnell klar, ich brauche irgendwie einen Geschäftsraum dafür und habe mich dann umgeschaut, habe dann auch sehr schnell was gefunden, was günstig war, weil ich da auch nicht so viel Geld ausgeben wollte für erstmal, weil ich ja nicht wusste, wie es wird. Und habe mir da so eine richtig olle Bilunke mir angelacht, die wirklich günstig war, aber für den Start erstmal ausreichend. Und ja, und dann ging es los, dass wir da alles, mein Mann hat das alles ausgebaut, wir haben gestrichen, gewerkelt da drin und haben da einen Tresen hingestellt. Also richtig schön gemacht.

Von Der Wohnstube Zum Laden

SPEAKER_00

Und ja, und dann ging es los, dass man eben Termine online gestellt hat. Und da war ich richtig krass überwältigt, wie viele Leute sich da plötzlich gemeldet haben. Also ich konnte mich ja kaum retten vor Terminanfragen und das ging dann so weit, dass ich schon acht oder bis zwölf Wochen im Voraus wusste, wie viele Leute da kommen. Und ich habe eine Zeit gehabt, da habe ich über 40 Beratungen im Monat gemacht und gemerkt, neben meinem Dogwalking-Service, was ich ja dann tagsüber gemacht habe, dann abends immer im Maulkorb-Atelier zu stehen, dann den Onlineshop noch dazu und so weiter, dass das echt heftig viel Arbeit ist. Und ich dann relativ schnell gemerkt habe, dass ich Unterstützung brauche. Und dann kam, ja, und dann kam so die erste Idee, dass ich einen Workshop machen möchte, nachdem ich mich so ein paar Monate mich da reingefummelt habe, wollte ich das mal anbieten. Halt anderen Interessenten, also Hundetrainer oder wer auch immer interessiert war, sich auch mit diesem Thema auseinanderzusetzen, so einen kleinen Mini-Workshop anzubieten. Und da hat sich die Milena damals angemeldet. Und dadurch haben wir uns das erste Mal so richtig getroffen und eben kennengelernt. Genau. Und dann war Milena da.

SPEAKER_01

Ich weiß nur, dass ich auch sehr froh war, als ich endlich irgendjemanden hatte, wo ich die Leute hinschicken konnte, mit denen ich gearbeitet habe. Also ich gebe ja auch immer noch, obwohl ich jetzt so weit weg bin, Training in Leipzig. Also ich bin noch einmal im Monat da und habe da noch Kunden. Und witzigerweise auch immer wieder neue Kunden, die sagen, ja, okay, dann bist du halt nur einmal im Monat da, egal. Und es sind aber so einige, wo ich sage, boah, Leute, es lässt sich so viel entspannter trainieren mit diesem Typ Hund, wenn ihr euch deinen Maulkorb besorgt. Und dann kann ich immer schön Instagram oder so schicken von euch.

SPEAKER_00

Ist halt super, super praktisch. Ja, ist auf jeden Fall praktisch dann, ja. Genau, ich würde ja gerne dann an Milena mal übergeben, bis zu dem Zeitpunkt, wo wir uns kennengelernt haben.

SPEAKER_01

Ja, genau. Milena, hast du schon was zu erzählen, noch bevor ich eine Frage stelle? Ich bin gespannt.

SPEAKER_03

Ich kann mich ja nur mal eigentlich sehr anschließen. Mich hat das Thema Maulkörbe auch so getroffen oder hat mich bewegt im Sinne von, ich habe den Bedarf gesehen bei den Menschen, mit denen ich gearbeitet habe und deren Hunden auch eingeschlossen, mein eigener Hund, der hat so einen Mischlingskopf. Da gab es, war es einfach unmöglich, irgendwas Passendes zu finden. Da musste man was passend machen. Wie macht man sowas passend? Wie geht sowas? Und ich möchte immer wissen, ja, wie funktioniert es? Ich will nicht nur das Ergebnis, ich möchte den Weg dahin. Und dann kam Nora und so sind wir uns begegnet. Und der Rest ist Geschichte jetzt.

SPEAKER_01

Vielleicht bleiben wir gleich bei der Schul. Viellei echt so ein bisschen bei der Passform, weil das finde ich auch das Schwierige, wenn es ums Online-Bestellen geht. Also wenn die Leute sagen, oh, mit Maulkorb-Beratung und so, ein bisschen preisintensiver. Aber letztendlich, wenn du online so und so oft bestellen musst, weil das verdammte Ding nicht passt, bist du am Ende dann auch bei dem Preis. Und es ist ja echt so, also alleine die Topoma-Körbe als Beispiel, dann hast du da wunderschöne Rassebezeichnungen dahinter. Und ich weiß genau, die Topomauerkörbe, die wir besitzen, mit einer bestimmten Rassebezeichnung, werden garantiert von einer anderen Rasse getragen. Und die Topomauerkörbe, die die Rassebezeichnungen haben, die passen nicht. So. Also weil der Herr da halt dann doch die Dobaum an Hündin trägt oder so. Weil das besser passt. Also es ist halt so verrückt, ne? Und sich da so reinzufitzen und durchzufinden. Also ich kann ja nicht mal jemanden da hinschicken und sagen, ja, hol dir einfach, Topolabrador wird schon passen. Du hast ja ein Labrador. Funktioniert ja ganz oft gar nicht. So, also worauf darf ich denn als Mensch, wenn ich jetzt nicht so eine geile Maulkorb-Beratung um die Ecke habe, achten, wenn ich die Passform so ein bisschen einschätzen möchte. Wann sitzt der Maulkorb richtig? Und sicherlich gibt es da ja wahrscheinlich auch noch andere Faktoren zu bedenken, als nur das, das werdet ihr mir sagen.

SPEAKER_00

Ja, da hast du einen guten Punkt angesprochen. Genau das ist eben die Problematik, die damals eben auch so aufgeploppt ist, wo ich halt noch meine Kunden beraten wollte, weil ich habe ja auch den Hund im Endeffekt ausgemessen, habe dann online geschaut, welche Körbe könnten dann so in die richtige Richtung gehen, haben dann fünf Modelle, also die Kunden mussten dann diese fünf Modelle kaufen. Dann haben wir die vor Ort anprobiert und ich habe dann geschaut, was kann man daran noch verändern, damit das besser sitzt. Oder es waren fünf Modelle laut Maße, die eventuell gepasst hätten, aber keiner hat gepasst. Und das war eben genau diese Schwierigkeit, dass du halt einen Haufen Geld erstmal vorschießt und ausgibst für Maulkörbe, die am Ende alle nicht passen und du die wieder zurücksendest. Und dann kommt ja auch noch der hygienische Aspekt dazu, dass man halt

Online Kaufen Scheitert Oft Am Messen

SPEAKER_00

auch, wenn man die beim Anprobieren nicht ordentlich abgedeckt hat mit, wie es ich, Frischhaltefolie oder was auch immer, dass da so Härchen dran sind, die dann natürlich auch sagen, was ich als Einzelhändlerin in dem Fall ja sehen kann, dass man die ungerne so zurücknimmt, wenn die so schon dreckig waren oder voller Speichel oder voller Leberwurstpaste, wenn die Leute die halt nicht ordentlich sauber gemacht haben und einfach so zurückschicken. Und ich finde es sogar heute noch nach wie vor schwierig, dass man auf diesem Weg einen halbwegs vernünftigen Maulkorb finden kann. Selbst mit diesen Maulkorb-Rechnern, die es ja mittlerweile von verschiedenen Anbietern gibt, von den etwas größeren Online-Shops auf jeden Fall. Und bin da auch immer noch so ein bisschen erstaunt darüber, was da manchmal für Modelle rauskommen. Und was die andere Problematik noch dazu ist, ist, dass die Leute trotz einer richtigen Messanleitung eben nicht richtig messen. Und aufgrund dessen eben auch falsche Körbe vorgeschlagen bekommen. Also, das ist, also ich finde die Maulkopffin da super grundsätzlich, ne, dass man damit den Leuten hilft, zu sagen, hey, in die Richtung, das geht da hin für deinen Korb, könnte das so, für deinen Hund könnte das so passend sein, dieser Korb. Voraussetzung allem ist ja aber, dass die Leute vernünftig messen. Und ich habe auch anfangs mir immer die Maße schicken lassen von den Leuten und sogar Bilder von den Hunden. Das mache ich nicht mehr tatsächlich. Muss ich einen, also ich muss eine Sorry dazu erzählen, weil ich die sehr witzig fand. Also, das war halt noch zu der Zeit, wo ich halt Maße und Bilder von den Hunden haben wollte. Und da hat mir mal jemand ein Bild geschickt von einem kleinen Hund, aber in einem Weitwinkelformat, wo ich dann dachte, dass das ein großer Hund ist und der hatte halt auch eine lange Nase. Und ich habe da eine Batterie an Körben vorbereitet und davon hätte halt am Ende kein einziger Korb gepasst, weil das so irreführend war, dass die Maße waren wie von einem großen Hund und dann sehe ich da so einen halb hohen irgendeinen, wie es ich, Schäfer-Dackel-Mix, der eigentlich ja ein großer Hund mal werden wollte, aber so gedrungen ist, dass der einfach so Zwischenmaße hatte. Und die Leute haben das auch dann noch zusätzlich nicht richtig gemessen. Und ja, und dann habe ich mich da umsonst vorbereitet und musste mich dann halt durch all meine Modelle schlagen, die ich da vor Ort noch hatte. Und das andere, was auch noch zusätzlich sehr lustig war, ist, dass die Leute tatsächlich manchmal auch Probleme hatten, die Hunde zu vermessen, wenn die zum Beispiel so ein Hippelchen haben, was die ganze Zeit sagt, nee, ich will das jetzt nicht, hau ab mit dem Zollstock, ne? Ich habe keinen Bock darauf. Und da habe ich mal einen so ein Foto gekriegt, da lach das Herchen auf dem Schäferhund mit dem Zollstock einfach vorm Gesicht, random so hingehalten, dass ich das dann ranzoomen musste, um mir das auszusuchen, wie lang ist denn die Nase jetzt tatsächlich. Also das war irgendwie.

SPEAKER_01

Die haben auch teilweise kein Maßband mehr.

SPEAKER_00

50 Zentimeter, genau, und irgendwo diese 8 Zentimeter, die musste ich mir denn da selber reinzoomen. Aber das Bild war einfach herrlich. Ich habe mich weggeschmissen vor Lachen, weil ich das so krass fand, wie die Leute da tatsächlich so diese Probleme beim Messen haben. Das hat man halt anhand dieses Bildes extrem sehen können, dass das halt wirklich nicht einfach ist, da eben mal so die Maße zu nehmen. Und dann wackelt der Hund und dann hat man aus Versehen Zentimeter mehr gemessen und demzufolge hat man dann auch einen falschen Korb am Ende. So, und das macht eben genau diese Schwierigkeit aus. Und deswegen sagen wir ja auch im Atelier, dass wir wirklich ausschließlich nur Vorortberatung machen und keine Online-Beratung, weil wir eben genau diesen Punkt nicht haben wollen, dass wir sagen hier, naja, wir könnten empfehlen, ihr nehmt jetzt den und den Korb und dann bestellt euch den mal und dann sind die immer noch unzufrieden, die Leute. Also wir wollen wirklichst möglichst im Termin den passenden Korb finden und schauen einfach zusammen mit den Menschen, welcher Korb passt. Und zu dem Punkt der Bezeichnung von den Körben, wie du schon gesagt hast, von den Chopokörben zum Beispiel, das ist also Quatschi, da kann man so sagen. Also, wie du schon sagst, also bei einem Labrador passt nicht immer ein Labrador rein. Natürlich passt da mal irgendwann irgendein kleiner Labrador rein. Aber wenn man jetzt mal die großen Rüden von heutzutage anguckt, die kriegen manchmal von mir riesenschnauzer Hündin. Weil die so einen dicken Schädel haben und eine lange Schnute und ja, die Hecheltiefe ist da manchmal dann ein bisschen zu tief, aber da muss man halt eben manchmal auch Kompromisse finden, ne? Oder man baut den halt eben um. Das ist halt eben so die Möglichkeit, die wir denn halt eben haben. Aber man muss halt wirklich umdenken, man muss über den Tellerrand drüber schauen, man darf sich nicht irritieren lassen von den Bezeichnungen der Körbe. Und wenn man mal schaut, wie lange Schopo schon Körbe produziert, die sind halt über 20 Jahre alt. Das sind alles noch alte Maße, ganz andere Voraussetzungen, wie die das sich gedacht haben, warum dieser Korb so aussehen soll oder so. Weil damals war gar nicht der Fokus auf, der Hund braucht Hecheltiefe, der Hund braucht Augenfreiheit und und und. Also diese ganzen Sachen gab es damals ja gar nicht so im Fokus einfach. Das hat sich ja schon gewandelt jetzt im Laufe der letzten Jahre. Und es gibt ja schon viele Anbieter, die das ja schon deutlich länger machen als wir. Da zum Beispiel Schick und Schaf, die gibt es jetzt schon, glaube ich, über zwölf Jahre. Das sind ja einer von den ersten, die überhaupt damit angefangen haben, Maulkörbe online zu verkaufen. Die haben mittlerweile über tausend Modelle bei sich auf Lager. Und das ist schon krass, dass man da so eine Möglichkeit hat, überhaupt an Maulkörbe ranzukommen. Und ja, und es sind ja immer mehr jetzt aufgeploppt, auch die, die eigene Modelle vertreiben. Und da einen Durchblick zu haben, ist halt wirklich super schwierig. Also es fällt uns schon schwer. Und obwohl wir da schon richtig im Game, sag ich mal, drin sind, den Kunden fällt es ja dann demzufolge noch schwerer. Und da muss man halt wirklich immer am Hund gucken, was habe ich für einen Hund? Ja, ich habe einen Labrador. Ist der klein, ist der groß, ist der dünn, ist der dick, hat der eine kurze Nase oder eine längere Nase, ist es ein Mischling? Also da sind so viele Faktoren zu beachten, dass man den passenden Neukorb findet. Manchmal kriegen auch etwas größere Labradore auch Schäferhund-Hünden von Schopo auf die Nase gesetzt, weil es einfach super passt am Ende. Also, oder so mittelgroße Hunde, also alles, was so Dalmatiner, Weimarana, also die sind ja auch so alles, was so über 30 Kilo ist. Die kriegen sehr, sehr oft eben die Schopo-Modelle, die Schäferhund-Modelle. Die kann man hinten ein bisschen aufbiegen, an den Wangen anpassen. Das funktioniert super. Und dann muss man halt entscheiden,

Welche Maulkörbe Keine Gute Wahl

SPEAKER_00

nimmt man ein breites Nasenpolzer oder ein schmales, also je nachdem, genau. Also das ist so die Erfahrung, die man.

SPEAKER_01

Wir sind jetzt die ganze Zeit bei Metallmaulkörben, ne? Einfach um, ähm, und wahrscheinlich werden wir auch den Rest der Folge hauptsächlich über Metallmaulkörbe reden. Das heißt, wir könnten jetzt mal ganz fix sagen, was für Maulkörbe wir jetzt nicht so geil finden. Oder was manche Menschen für Maulkörbe halten, was keine Maulkörbe sind. Also zum einen haben wir ja die Maulschlaufen, die ab und zu für Maulkörbe gehalten werden, die wir direkt verwerfen können. Also Maulschlaufen sind keine Maulkörbe. Dann, was ich tatsächlich auch zum Glück super, super selten noch sehe am Hund, aber in Zoofachgeschäften noch sehr oft sind diese Stoffmaulkörbe, so aus so schwarzem Gagestoff. Ich weiß nicht, ob ihr das schon gesehen habt oder noch gesehen habt. Ja.

SPEAKER_00

Ja, diese Anti-Fress-Geschichte.

SPEAKER_01

Ja, genau. Also auch ganz blöd. Schlimm, ja. So, also zum einen, ja, kann sein, dass der Hund damit nicht fressen kann, aber die sind auch alle so gemacht, dass der Hund damit nicht hächeln kann und also wegwerfen, nicht kaufen, wie auch immer. Genau, Maulschlaufe, diese komischen Fressschutzdings. Die halten sich in zu vorne und in offen vorne, aber egal wie, damit der Hund nicht beißen kann, wären die auf jeden Fall tierschutzrelevant, weil sie dann so eng ums Maul drum rum ist, dass es blöd ist. Ist. Früher gab es noch Ledermaulkörbe, ich glaube, die gibt es jetzt aber gar nicht mehr, oder?

SPEAKER_00

Doch, bei Schick und Schaf kann man die noch kaufen. Sind die so? Wenn ich das mal richtig gesehen habe? Nein. Also ich finde sie nicht sinnvoll, aber aus meiner Sicht nicht. Okay, na, was sagst du zu Ledermaulkörben?

SPEAKER_03

Nee, nicht sinnvoll. Ich fand ganz drauf an. Also es ist auch sehr immer eine Frage des Verwendungszweck des Korbes. Wenn ich jetzt einen Hund habe, der den einmal im Jahr für fünf Minuten Bahnfahrt trägt und der Ledermauerkorb ist trotzdem tief genug, dass er daran einigermaßen hächeln kann, würde ich ein Auge zudrücken. Aber grundsätzlich würde ich sagen, nein, wenn man die Wahl hat, würde ich immer zum Metallkorb greifen.

SPEAKER_01

Das heißt Biotane-Maulkorb?

SPEAKER_00

Das ist das Gleiche. Also wobei ich sagen muss, dass ich diese Biotane Körbe ja anfangs auch erstmal verwendet habe, bevor ich überhaupt angefangen habe, mich mehr mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Also meine Labi-Hündinin hat ja so ein Fressproblem. Also sie hat halt ihre Rassebeschreibung sehr genau gelesen. Und habe damals eben auch so einen Biotane-Korb gekauft, weil halt nichts Vernünftiges gab. Ich habe mir sogar hier von Boomers mal einen richtig anfertigen lassen für sehr, sehr, sehr viel Geld. Und dann eben aber auch festgestellt, dass auf Dauer die biotane Körbe eben sich auch verformen, die Form nicht so schön behalten wie beim Drahtkorb und das dann eben auch nicht mehr schön ist für den Hund, wenn dann da so eine olle Beule drin ist, weil man neigt halt bei diesen weichen Körben, die so zusammenzustopfen, in die Tasche rein. Und wenn man das halt sehr, sehr oft macht, dann bleiben die halt irgendwann eben so. Was ich aber cool finde, ist bei den Biotane-Körben, dass man die zum Teil eben auch über die Metallkörbe stülpen kann, wenn man wirklich jetzt sagt, hey, ich habe hier jetzt einen sehr, sehr krassen Hund und ich will vermeiden, da vielleicht in die Streben in die Seite reinzugreifen, wenn ich mal einen Konflikt mit denen gerate, dass ich das damit irgendwie so ein bisschen schützen kann. Oder wenn der Hund jetzt eine OP hatte, der soll wirklich keinen Fupsel irgendwas fressen, dass der wirklich einen ganz dollen Fressschutz hat für den, für die Zeit einfach nur. Also wirklich nur übergangsweise nicht für dauerhaft, sondern einfach nur situativ, eben bedingt, dass man das vielleicht mal so benutzen kann. Es gibt ja, glaube ich, sogar jemanden, der sowas anbietet, so eine Teile, die man halt, ja, die man überstülpen kann. Genau. Ja, aber für was anderes fände ich die jetzt auch nicht so optimal, außer wie Milena sagte, dass das, wenn das jetzt einmal im Jahr eine Bahnfahrt ist, für drei Minuten oder fünf Minuten, selbst für zehn Minuten, ist das auch okay, wenn das sonst ein sozial netter Hund ist, der das ertragen kann, dass da Leute um ihn rum sind, dass das wirklich nur der Pflicht halber getragen wird, weil man halt in Öffentlichen eben einen Maulkorb tragen muss, wäre das für mich in meinen Augen auch in Ordnung.

SPEAKER_01

Falls jetzt irgendjemand von denen, die zuhören, drüber nachdenkt, sind denn diese Maulkörbe eurer Meinung nach bei sicher? Die Boomers? Bei den Leder und so, aber bei den Boomers, die sehen ja dann schon zum A so viel aus mit den ganzen vielen biotane Dingsys. Also da gibt es ja auch welche, die sind so richtig dicht, wie nennt man das, geflochten?

SPEAKER_00

Ja, geflochten, gebaut, strukturiert. Genau. Also wenn ein Hund tatsächlich eine massive Absicht hat, also wirklich bis hin zur Tötungsabsicht anderen Hunden gegenüber, dann ist dieser Korb absolut nicht weiß sicher.

unknown

Ja.

SPEAKER_01

Also dann landen wir immer wieder beim Metallmaulkorb. Ich glaube, das Letzte, was ich jetzt noch im Kopf habe, ihr könnt ja dann selber auch nochmal einwerfen, ob ihr noch irgendein weiteres Maulkorb-Modell ist das falsche Wort, ihr wisst aber, was ich meine. Nach dem Stoffleder, Boomers Biotane gibt es natürlich noch diese Plastik-Windhundmaulkörbe, die ich tatsächlich ganz gerne empfehle, wenn Leute sagen, sie wollen mal mit einer Gondel fahren oder brauchen das tatsächlich für einen Urlaub und es ist ein Hund, der da zufälligerweise reinpasst, dann sage ich ja, mein Gott, dann hol halt diesen 17 Euro, weiß ich nicht, Galgomaulkommen. Die lassen sich ja auch so super aufbiegen hinten. Also das Plastik ist ja sehr flexibel. Durch den Fressschutz hast du sogar noch was, wo du Leberwurst reinschmieren kannst, wenn du das unbedingt möchtest. Aber über das Auftrainieren können wir ja nachher ja auch nochmal reden, was es da für verschiedene Möglichkeiten gibt. Genau, aber Plastik ist natürlich auch nicht sicher bei Hunden, die gerne wirklich etwas schreddern möchten. Etwas oder jemanden. Gibt es noch irgendetwas, was ich vergessen habe? Nee, ne?

SPEAKER_00

Ja, diese Schaumstoffmaulkörbe, also diese von Beskerville zum Beispiel oder von Hunter, die ja sehr, sehr verbreitet sind, die ja vorne auch extra diese Öffnung haben, um Leckerlis eben reinzustecken, die eben auch viel zu passgenau sind für die Hunde, dass sie nicht drin hächeln können. Deswegen kaufen die Leute oftmals auch eine Nummer größer und dann sitzen sie natürlich total bescheiden im Gesicht der Hunde. Und die haben dann ja auch alle diesen Stirnriemen dann da oben dran, aber eben keinen Kehlriemen so richtig. Und die Hunde kriegen diese Körbe halt immer vom Kopf runter. Und also ich habe schon sehr, sehr, also wirklich sehr häufig Kunden im Atelier gehabt, die diesem Korb gekommen sind und mit einem Besseren gegangen sind.

SPEAKER_01

Ja, das stimmt. Diese Baskabel sind auch echt normaler.

SPEAKER_00

Die sind schlimm und die haben auch schon ganz, ganz. Genau, ich habe nichts anderes. Ich weiß nicht, wo ich mir was besorgen soll. Ich habe auch keinen Bock, online zu gucken. Ich gehe einfach mal in den nächstbesten Tierladen und schaue, was ich da finden kann. Und da gibt es ja auch diese ganz, ganz rassen Plastikkörbe von Trixi oder so. Diese ganz, diese hellbraunen oder schwarzen Dinger, die halt auch immer viel zu klein und viel zu eng sind und so richtig scharfkantig sind, wo ich auch schon Hunde gesehen habe. Ich habe ja auch mal im Tierheim gearbeitet viele Jahre, wo die sich richtig, weil die den immer auf hatten, so sich dran verletzt haben, weil das so doll gerieben hat, durch diese scharfen Plastikkanten auch ganz katastrophale Körbe. Und diese Baskerville-Geschichte, die ist ja auch so, da gab es ja auch schon so häufig, trotzdem Beißvorfälle, wo die Hunde die Menschen attackiert haben mit diesem Korb, also richtig böse attackiert haben. Und die sollte man eigentlich auch einfach irgendwann mal hoffentlich verbieten, weil die einfach nicht in meinen Augen auch nicht tierschutzgerecht sind.

SPEAKER_01

Okay, wenn ich jetzt den Maulkorb nicht bloß für ein, zweimal

Passform Nach Zweck Und Hundetyp

SPEAKER_01

im Jahr eine kurze Zeit, weiß ich im Urlaub in der Bahn sonst wo brauche, sondern wenn ich den jetzt wirklich sehr regelmäßig brauche und meinen Hund einfach einen sicheren Maukkorb braucht. Worauf achte ich dann bei der Passform? Sagen wir jetzt mal, ich habe das Maulkorb-Atelier nicht um die Ecke, sondern muss mich selber kümmern. Oder ich habe vielleicht jemanden, der eine Maulkorb-Beratung macht, denn auch das habe ich ja manchmal, dass die Leute sagen, ja, aber ich war doch bei jemandem, der das macht und dann sitzt der Maulkorb trotzdem irgendwie total merkwürdig. Kenne ich auch aus dem Zukunft-Sportbereich mit den Geschirren, da hat ja jeder so ein bisschen andere Ansichten. Was findet ihr, ist wichtig, um zu sagen, so, dann passt der, wenn der so und so ist? Und wo macht ihr vielleicht auch Unterschiede? Also wo sagt ihr auch vielleicht, eigentlich wäre das ideal, aber weil dieses oder jenes, machen wir dort den Abstrich? Ist okay.

SPEAKER_03

Genau, also ich finde, es gibt darauf gar nicht so die pauschale Antwort. Meine erste Frage ist immer, was ist der Verwendungszweck auch innerhalb des Rahmens eines Hundes, der vielleicht Beißabsichten hat? Ist die Frage, hat der die Beißabsicht nur auf einer bestimmten Spazierstrecke in einer bestimmten Situation und trägt den dann für eine Stunde? Oder sprechen wir davon, dass der Hund den Korb 24 Stunden am Tag trägt und auch damit schläft und damit trinken muss, damit essen muss? Und dann möchte ich auch immer wissen, wie verhält sich der Hund? Ist das ein Hund, der vielleicht rassebedingt sehr stark zum Hecheln neigt und dabei den Mund, also das Maut total weit aufreißt und die Zunge kommt noch so einen halben Meter raus? Oder ist das ein Hund, der ganz, ganz, ganz selten hechelt? Und also wir fragen da immer sehr genau nach und versuchen, die Situation des Hundes nachvollziehen zu können, um zu schauen, okay, wie sieht denn dann die Lebensrealität aus dieses Hundes, beziehungsweise die Situation, wo der Korb getragen wird, um dann Rückschlüsse draufzuziehen, was braucht der und was ist die ideale Passform für diesen individuellen Hund, für dessen Lebenssituation. Und dann ist natürlich immer die Sicherheit der oberste Aspekt. Das heißt, dass der Hund den Korb unter keinen Umständen selbst abbekommt. Das testen wir tatsächlich auch im Laden und gucken, dass er sich dann eben nicht über den Kopf streifen kann oder das Gefecht irgendwie runterfällt. And we showen genau so that der Hund selbst sicher is, also nicht nur the Umwelt for the Hund, sondern auch der Hund selbst sicher. So wie Nora gerade sagte, dass there eben nichts is, was Wund scheuern kann, was wehtun can, was in die Augen drücken könnte. And zwar nicht nur in sinnst oft, we are in anprobier situation and the hunt stays still and friedly bei uns im Laden, sondern wir stellen uns dann auch vor, was ist denn when they really in action is and in bewegung and der Korb muss ja dann gebrauchsgegenstand, der auch, ich sag mal, in Anführungsstrichen extrem Situationen standhalten muss. And dazu gehört Bewegung, dazu gehört action and diese Ding auf jeden Fall abgedeckt sind. Und dann natürlich ganz, ganz, ganz wichtig die Hecheltiefe, auch unabhängig, weil wir berechnen dann auch bei einem Hund, wo die HalterInnen sagen, der Hechelt eigentlich nie und es ist ganz, ganz selten, dass wir den ein Hächchen sehen, kriegt er natürlich trotzdem eine Hecheltiefe. Nur vielleicht nicht im 180-prozentigen Ausmaß, wie es ein anderer Hund bekommen würde. Und das sind aber eben immer so kleine Bausteine, die so ein großes Gesamtbild ergeben. Und diese kleinen Aspekte entscheiden dann darüber, wie der perfekte Korb am Ende für diesen Hund aussieht. Und die Grundwerte oder Grundeckpfeiler, an denen wir uns langhandeln, das ist eben der Sicherheitsaspekt for den Hund and for the Umwelt. Das heißt eben auch, dass ein Mensch, when it's a Hund ist mit massiver Beißabsicht, eben nicht mit seinen Fingern easy da reinkommt und der Korb so gestaltet ist, dass da weder was reinkommt noch rauskommt und trotzdem natürlich so viel Freiheit bietet, dass er die Luft zirkulieren kann, der Hund trinken kann, vielleicht sogar ein Leckerli durchnehmen könnte. Dazu gehört eben auch der Komfort, wie schon gesagt, und die, ja, also das ist dieses Gesamtpaket, sage ich mal, wo man nicht pauschal beantworten kann.

SPEAKER_01

Man braucht ein Maulkorb immer einen Kehlriem. Wenn nicht, wann braucht er den? Und was ist das mit diesem Stirnriem? Leute fragen, warum hat der Hund jetzt einen Stirnriem und der nicht? Woran macht ihr das fest?

SPEAKER_03

Die Frage kommt tatsächlich häufig, aber braucht mein Hund einen Stirnriem? Also der Kehlriem braucht ein sicherer, gut sitzender Maukkorb immer, weil das ist die Lebensversicherung, sagen wir gerne. Denn dieser Kehrim ist dafür zuständig, dass der Hund den Korb nicht selbst abstreifen kann. Und das ist eine ganz, ganz wichtige Stellschraube bei der Anpassung des Maukorps tatsächlich.

Kehlriemen Als Lebensversicherung

SPEAKER_03

Also viele gehen ja davon aus, dass man den Korb hinten am Nacken sehr eng ziehen muss, damit der gut sitzt und nicht abgestreift werden kann. Aber das ist halt häufig der Trugschluss, weil wenn wir den hinten anmachen, dann quetschen wir vorne die Nase ein. Und die wichtige Stellschraube ist eben der Keriem. Denn wir der gut sitzen, müssen wir hinten gar nicht so eng ziehen und können eben Freiheit zwischen Korb und Nase und zwischen Augen und Korb gewähren. Und trotzdem die Sicherheit, dass er nicht ausgezogen werden kann. Und gleichzeitig sorgt der Kerim dafür, dass der Korb immer wieder in Ausgangsposition gerät und in Balance, sage ich mal, wenn er in Bewegung ist. Also meines Erachtens gehört er immer dazu, wenn der Korb sicher sein soll. Und der Stirnriemen is ein Hilfsriemen für Hunde, die eine sehr kurze Schnauze haben oder anatomisch einfach so gebaut sind, dass die Nase an sich nicht genug Widerstand ist, um den Korb zu halten, also nicht genug Auflagefläche bietet. And so sehr kurzschnolzigerassen könnten sich dann quasi, wenn die einmal ordentlich übers Gras schuppern mit ihrer Nase, dann einfach runterziehen. Das zu verhindern, brauchen wir da den Stirnriem. Und dann auch dann ist dieser im Zweifel lebensversichernd. Und das hängt aber auch wieder vom individuellen Hund ab und dessen Anatomie.

SPEAKER_00

Genau, gerade so diese Hunde, die sehr, sehr runde Köpfe haben und kurze Nasen. Und also nicht Plattnasen, sondern alleine schon, selbst wenn die Nase drei oder vier Zentimeter oder fünf Zentimeter lang ist und die haben dann gefühlt wie so einen Ballonkopf da hinten dran, dass man den so aufbiegen muss, den Korb. Und das kann halt vorne auf dieser kleinen Nase gar nicht halten. Und da haben wir zum Beispiel so einen Schwaba-Geklehen. Die haben ja wirklich so eine ganz kleine Stupsnase und so einen riesigen Kopf im Verhältnis einfach. Und das macht es dann wirklich schwer. Und deswegen müssen die oftmals auch einen Stirnriem bekommen, damit man dieses Rausflopsen eben verhindern kann. Oder eben, ich hatte jetzt zum Beispiel vor zwei Tagen einen Continental-Bulldog bei mir in der Beratung und der hatte eine schöne Nase, der war auch sportlich gebaut. Also der sah halt wirklich mal halbwegs vernünftig aus, hat aber auch den Stirnriem gebraucht, weil halt eben diese Verhältnisse so schwierig sind, dass das, ja, man mit den Stirnriemen eben verhindern muss, dass der da mit an der Seite irgendwie rausflopsen kann, wenn der mal über ein Gras sich schuppert oder so. Genau, und bei dem Kehlriem halt genauso. Das ist halt auch ein Positionshalter, wollte ich noch ergänzen. Also der ist auf jeden Fall eine Lebensversicherung, aber der sorgt auch immer dafür, dass wenn der Kehlriem eben dort ist, dass egal wohin der Hund schaut, ob der nach oben schaut, nach unten schaut, nach rechts oder links schaut, der positioniert den Korb immer wieder zurück in die Einstellung, wie man ihn eben eingestellt hat. Ohne diesen Kehlriemen bleibt das halt so wahrscheinlich im Gesicht hängen, weil zum Beispiel der Hund schnüffelt am Boden, drückt sich da richtig rein und dann sitzt der halt richtig doll vor den Augen. Und wenn da halt unten nichts ist, was dafür sorgt, dass das wieder zurückgeschoben wird in der Bewegung, dann bleibt er halt eben manchmal so ükig im Gesicht sitzen und das stört halt eben wieder die Hunde im Alltag, dass die halt das unangenehm finden, wenn die halt da so lose und locker diesen Korb im Gesicht haben.

SPEAKER_01

Was mir so aufgefallen ist, dass manchmal,

Stirnriemen Für Kurze Schnauzen

SPEAKER_01

Instagram ist da ja Fluch und Segen, manchmal mehr Fluch, also es ist so nicht mal einfach. Und dann sind ganz, ganz viele Bilder in letzter Zeit, wo die Maulkörbe extrem tief teilweise sind. Also wo du so das Gefühl hast, die gehen fast schon bis runter auf die Brust. Also wirklich so tief, tief, tief. Ich kann mir vorstellen, dass es vielleicht eventuell Hunde gibt, wo das gut ist, aber ist das so grundsätzlich so ein Ding, dass die Hecheltiefe nochmal so sehr erweitert wird? So quasi zweimal im vollen Umfang drin hächeln könnte. So nach dem Motto, ja. Also wo du so denkst, mein Gott, wenn er den Kopf nach unten macht, dann stößt er mit dem Maukorb grundsätzlich an die Brust, weil es sof ist. Und dann begründen die Leute das halt immer damit, dass der ja ganz viel Maulfreiheit braucht. Aber ich habe so das Gefühl, aber ich bin halt keine Maukorb-Expertin. Ich habe so das Gefühl, dafür hat er halt andere Freiheiten weniger. Zum Beispiel Kopfbewegungsfreiheiten. Ich weiß es nicht.

SPEAKER_00

Genau, das ist irgendwie so ein, also vom Gefühl her, ähnlich wie bei dir, irgendwie bei Instagram so ein kleiner Trend geworden, dass die Körbe so extrem tief sind. Ich muss auch sagen, dass ich anfangs da eben auch manchmal nicht so drauf geachtet habe, weil ich froh war, dass wir überhaupt was für diesen Hund gefunden haben und da war die Tiefe dann halt manchmal ein bisschen zu tief. Aber im Kompromiss gesehen war das okay. Und der Hund ist ja damit zurechtgekommen, weil wie Milena gerade schon gesagt hat, wir testen ja alles aus, ob das auch alltagstauglich ist, was wir da verkaufen. Da hatten wir auch noch nicht die Möglichkeit des Umbaus. Also dass wir sagen, hey, der Korb ist halt super passend. Zum Beispiel so ein Schäferhund-Rottweiler-Rüde-Modell für einen kleinstuckigen Steffi. Dass wir dann halt sagen, hey, der passt, weil der hat halt eine längere Nase, der hat einen dicken Kopf, biegen wir ein bisschen auf, oh ja, scheiße, jetzt ist da unten aber noch viel zu viel Material dran. Und dann kürzen wir das halt jetzt eben ein mittlerweile. Also die Möglichkeiten gab es damals nicht, die haben wir aber heute. Und das ist ja auch das, wo wir uns auch immer weiterentwickeln, zu sagen, hey, wir passen auch die Tiefe an, wenn die zu tief ist, weil das eben im Alltag sonst schwierig wird für den Hund. Und ich habe tatsächlich auch manchmal Kunden, ich weiß nicht, wie es bei dir ist, Milena, mittlerweile, dass die sagen, ja, wir brauchen aber einen, der wirklich ganz tief ist, damit der auch wirklich im vollen Umfang gähnen kann. Und selbst wenn er beim Gähnen noch unten anstößt, wäre das denen noch zu wenig tief. Und also, dass die wirklich darauf bestehen, weil sie das ja so im Internet gesehen haben, dass man das scheinbar so machen muss, dass die so einen tiefen Korb haben wollen. Und ich sage da mittlerweile in der Beratung, dass das auch gefährlich werden kann für den Hund, wenn der zu tief ist, der Korb, weil der im Gerangel mit anderen Hunden irgendwo hängenbleiben kann, dann kann der andere Hund irgendwie da drinnen hängenbleiben. Also der andere Hund kann ja im Gerangel auch mit der Pfote da so unten reinkommen im Eifer des Gefechts, sag ich mal, wenn die sich da kloppen. Oder der bleibt irgendwo am Zaun ganz blöde hängen und kann dann gar nicht mehr weg und so weiter. Also dieses Zutiefe finden wir auch nicht gut und beraten dahin gehen die Kunden halt dann, wenn es drauf ankommt, eben auch nochmal ganz umfangreich. Also wenn wir so eine Kunden kriegen, die da sehr, sehr drauf achten, sagen wir denen halt eben, was da auch durfte dran sein kann. Gerade wie du auch sagst, mit diesem gegen die Brust stoßen, dass der Hund nicht mal den Kopf runter machen kann, ohne den Korb nach oben zu schieben dadurch. Oder sich nicht ablegen

Hecheltiefe Zwischen Trend Und Risiko

SPEAKER_00

kann in der Bahn, dass der mal chillen kann und so weiter. Genau, also ich weiß nicht, wie es bei dir ist, Milena, aber wie sind da deine Erfahrungen mittlerweile? Tatsächlich ähnlich.

SPEAKER_03

Ich habe einfach das Gefühl, dass grundsätzlich durch die sozialen Medien das Bewusstsein für Mauerkörbe sehr gestiegen ist, was wunderbar ist, was super schön ist, dass viele Leute einfach wissen, dass es eine Hecheltiefe braucht, aber dass das jetzt stellenweise in Extreme übergeht. Und so der goldene Mittelweg oder so diese Vernunft und zweckgebundene, realistische Einschätzung dabei oft verloren geht. Ich hatte auch schon Fälle von Menschen, die gesagt haben, ey, wir haben einen Korb und der ist eigentlich super, aber der ist uns letztendlich zu tief. Weil wir brauchen den eigentlich nur zum Bahnfahren und beim Bahnfahren liegt unser Hund eigentlich unterm Sitz und chillt und ist nicht gar nicht am Hecheln, weil das keine actionreiche Aktivität ist. Und dann stört er einfach nur und er bringt ja dann auch ein gewisses Gewicht mit, weil wir einfach mehr Korb haben. Und das sind eben einfach alles Dinge, die bedacht werden müssen und wo wir dann eben entsprechend beraten. Und dann bin ich da auch oft ganz transparent und nehme die Kundinnen mit ins Boot und sage, guckt mal, so sieht es aus, für euren Zweck ist es so und so. Ich verstehe, warum euch das wichtig ist, aber für euren Hund ist das und das aber vollkommen ausreichend für euren Zweck. So ein Hund, der jetzt den Korb mal eine halbe Stunde tragen muss, überlebt es auch mal nicht im hundertprozentigen Ausmaß gehen zu können. Hächeln soll er schon können. Aber das Gene, wie oft geht der Hund dann, wenn er den Korb anhat? Und ist es wirklich dann ein Beinbruch, wenn er da mal unten anstößt? Und in welcher Relation steht das dann? Kosten-Nutzen-Faktor, wenn, also sozusagen, wenn der so tief ist, dass er da einmal im Monat vielleicht drin gehen könnte, aber 100% der restlichen Zeit schnärft er einfach, weil er viel zu groß ist und ständig ein bisschen.

SPEAKER_00

Und einen dauerhaft tiefen Korb dann halt hat, demzufolge.

SPEAKER_03

Das ist das dann nicht wert. Das steht dann in keinem Verhältnis und sowas muss eben sorgfältig abgewogen werden. Und deshalb ist es auch immer wichtig, dass wir die Menschen mit ins Boot holen, mit denen sprechen, die beraten und den Hund kennenlernen und dessen Lebenssituation.

SPEAKER_00

Genau, oder wir auch dahingehend beraten, dass wir sagen, hey, wenn dir das so super wichtig ist für den Sommer, wir verstehen das wegen dem Hächeln und so weiter, dann sagen wir, dann hol dir halt einen Sommer und einen Winterkorb. Das haben wir durchaus auch schon Leuten angeboten, dass sie sagen, eigentlich hächelt der nie, nur im Sommer, wenn es wirklich 30 Grad im Schatten sind und sonst macht der nie dolle das Maul auf. Und da sage ich dann, okay, pass auf, dann guck mal, wir haben hier ein schönes Körbchen. Das ist für den Sommer ganz cool, da kann der auf alle Fälle super drin hächeln und auch drin trinken und so weiter. Und damit der aber nicht dauerhaft so einen riesen Klopperkorb da tragen muss, kannst du dir halt ab die Zeit, wo es halt weniger heiß ist, wo dein Hund auch gefühlt gar nicht mehr hächelt, weil er es eh nicht macht, einfach den anderen Korb nehmen und dann ist das auch nochmal angenehmer.

SPEAKER_01

Vorteil ist, man kann direkt zwei verschiedene Designs nehmen.

SPEAKER_00

Natürlich. Und dann völlig ausrasten mit Farben und Biotane mit Print und ohne Print und keine Ahnung was. Leo-Muster, weiß ich nicht. Ja, genau.

SPEAKER_01

Und das ist was, was ich eigentlich sehr, sehr cool finde und was auch so ein bisschen zu Milenas Aussage passt, die meinte, es ist ja super gut, dass die Maukörper jetzt in Social Media immer präsenter werden und immer mehr gezeigt werden, weil das ist ja für mich zumindest ganz klar ein Trend, dass es ein bisschen leichter wird, den Kundinnen Maukkorb schmackhaft zu machen, weil es halt mehr zu sehen ist. Ich glaube tatsächlich, auch wenn die Farben natürlich für den Hund komplett irrelevant sind, aber ich glaube, dass auch coole Maukkorb-Farben dazu beitragen, dass das so ein bisschen gesellschaftsfähiger wird. Gerade, und dann gibt es ja auch wirklich Menschen, ich bewundere das ja, also ich kann das nicht, aber die so durchgestylt sind. Und dann sieht das auch echt cool aus, wenn dann der Hund hat dann ein neon-orangenes Halsband und ein Neon- und ein Maukorb-Dings und die Leine. Passt auch und dann hat der Mensch vielleicht auch noch irgendwie sowas und das macht natürlich auch Eindruck und das sieht auch cool aus. Und das holt den Maulkopf so ein bisschen aus dieser Verstorbene. Ja, genau. Und ich finde das echt cool und gut. Ist das bei euch auch sowas, was ihr in den letzten Jahren beobachten konntet, dass ihr ein bisschen weniger Mühe habt, Menschen davon zu überzeugen? Oder habt ihr das sowieso, weil wenn die einmal bei euch sind, dann hat schon jemand anderes, die überzeugt, dass ein Neukorb gut ist?

SPEAKER_00

Ja, zweiteres würde ich fast sagen. Also bei mir jetzt, Melinda kann ja gleich selber nochmal erzählen, weil sie hat ja vielmehr auch noch mit ihren Coachings da mit den Leuten Kontakt. Und ich stehe ja quasi im Atelier und erwarte ja dann schon die Leute, die sich eh schon dafür entschieden haben, einen Maulkorb zu kaufen. Und viele sind tatsächlich auch schon immer ganz aufgeregt, weil dann irgendwann der Part der Farbauswahl kommt. Und das ist oftmals tatsächlich auch das, was die meiste Zeit in Anspruch nimmt. Weil wir brauchen meistens gar nicht so lange mehr, den Maulkorb rauszusuchen. Da haben wir mittlerweile schon ein gutes Auge, gucken den Hund an und testen da zwei, drei Körbe maximal aus. Meistens sitzt sogar der erste schon richtig gut. Und dann geht es halt zum Thema Farbauswahl. Und dann sage ich zu den Leuten so, und jetzt könnt ihr richtig ausrasten hier mit Farbe und weiß ich nicht was alles. Und dann sagen sie, ja, ich habe mir schon seit drei Tagen Gedanken gemacht und so weiter und so fort. Wir haben aber so viele verschiedene Sets zu Hause. Und dann geht's los. Und dann stehst du halt da und bist dann plötzlich kein Maulkorbberater, sondern Farbberater.

SPEAKER_01

Genau, zum Huls. Hast du so austauschbare Riemen, dass die Leute dann auch ihre Sets vielleicht noch anpassen können?

SPEAKER_00

Ich will das nicht tatsächlich. Also ich wir machen hier keine Buchschrauben zum Beispiel an die Maulkörbe ran, sondern richtige Nieten. Und wenn die einmal zu sind, dann sind die erstmal zu. Genau. Aber wir bieten an, Pimp My Muzzle. Das ist ein Angebot, was die Leute in Anspruch nehmen können, entweder weil der wirklich dann irgendwann runtergerockt ist und der wirklich mal gepimpt werden muss und ein Riemchen getauscht werden muss oder die Beschichtung neu gemacht werden muss und so weiter. Und das liegt aber dann in deren Entscheidung, ob die nach einem halben Jahr kommen, weil sie die Farbe nicht mehr sehen können, oder ob sie dann kommen, wenn es halt wirklich einfach wieder notwendig ist.

SPEAKER_01

Milena, deine Erfahrung mit Nicht-Maukorb-Atelier.

SPEAKER_03

Ich erlebe schon noch häufig, dass Menschen gewisse Vorbehalte haben gegenüber dem Maukorb. Oft, wenn das Pärchen sind, ist eine Person schon so, ja komm, ich habe mich damit beschäftigt, ich hänge vielleicht mehr auf Instagram ab, ich sehe es ein und die andere Person gilt es dann auch oft manchmal noch im Atelier zu überzeugen. Oder man merkt schon, da ist so ein bisschen Hemmung vorhanden. Aber auch da überwiegend ist schon der Trend hin zum Maukorb und auch Trend zum gut sitzenden, stylischen Maurkorb. Trotzdem hat man immer wieder die, die auch sagen, oh, ich möchte den aber so unauffällig wie möglich. Am besten, wenn der Hund schwarz ist, der Korb auch ganz schön ist, damit man gar nicht sieht, dass er überhaupt einen anhat. Und auch da sehe ich das als unsere Aufgabe, da in die Beratung oder in ein halbes Coaching zu gehen und sagen, na klar, machen wir das, wenn sie dich das wünschen, aber unser Auftrag ist ja auch ein bisschen genau dieses Stigma zu durchbrechen und zu sagen, hey, ein Maukorb ist ein super cooles, wichtiges Tool, zu dem man absolut stehen kann, das nichts anderes aussagt, als dass du Verantwortung trägst als HundehalterIn. Und warum dann nicht gleich mit

Styling Gegen Stigma Und Für Haltung

SPEAKER_03

Karacho und das dann bunt, cool und freundlich und stylisch zu gestalten? Weil das hat ja eine gewisse Signalwirkung. Und wenn wir da kollektiv eben dran arbeiten und den Maukkorb zu einem Accessoire, genauso wie ein Geschirr oder ein Halsband oder eine Leine zu machen oder in die Hundebubble einfach einkehrt, verlieren die Menschen auch die Hemmungen und beziehungsweise so dieses Vorurteil, ein Hund, der einen Maukkop trägt, ist böse, ein Hund, der einen Maukkorb trägt, ist schlecht erzogen, whatever. Also das ist ja auch Teil unseres Jobs, aufzuklären und zu sagen, hey, das ist eigentlich nicht so. Das ist einfach in erster Linie. Ich freue mich immer total, wenn ich auf der Straße jemanden mit Maukkopf sehe, wenn es ein gut sitzender ist und denke, cool, da ist eine Person, die sich Gedanken gemacht hat, die Verantwortung trägt und Hund und Umwelt schützt. Und klar ist es für mich auch die große Freude, der Part mit den Farben und das stylisch zu machen. Also ich liebe das. Das ist wirklich, hätte ich nicht gedacht, dass mich Farben so glücklich machen können.

SPEAKER_02

Ja, euch auch.

SPEAKER_03

Das ist so cool, auch die Kombination. Und dann wie sich die HalterInnen immer freuen und wie es dann matcht zum Hund und so weiter. Und Nora hat ja letztens was ganz schönes gesagt in der Beratung, wo es eben darum ging, welche Farben nehmen wir denn jetzt? Wollen wir unauffällig, wollen wir stylish, wollen wir knallig and bunt? Und zwar, welche Blicke möchtest du denn ernten mit deinem Hund? Möchtest du sagen, ja, der trägt einen Maukorb and we stay dazu und jetzt machen wir es cool und stylish, weil das gehört nun mal zu uns und zu diesem Hund. Oder möchtest du ex, es gibt auch Leute, die sagen, mach mir den knallrot, ich möchte, dass man das from three kilometer Entfernung sieht. Die gibt es auch, ne? Also welche Signalwirkung möchtest du, möchtest du da Bienchen drauf haben? Möchtest du das in rosa haben? Möchtest du, dass es gefährlich aussieht? Möchtest du, dass man ihn gar nicht sieht? Das ist immer die Frage. Und ich würde sagen, die meisten Menschen lassen sich dann sehr schnell, wenn man mit ihnen ins Gespräch kommt, überzeugen, dass es eigentlich richtig cool ist für alle Beteiligten, wenn man den bunt macht und stylisch macht. Weil dem Mund ist es egal und wir Menschen haben mehr, ja, ich sage immer, ich habe zum Beispiel in meinem eigenen Korb, beziehungsweise den Korb meines Hundes, ich freue mich jedes Mal, wenn ich den in die Hand nehme, weil der so cool aussieht. Das ist so, wie wenn man sein Lieblingskleidungsstück anzieht und ich trage den mit Stolz dann. Und den meisten geht das dann auch so und die gehen dann sehr, sehr happy aus dieser Beratung, weil sie merken, okay, mein Hund ist nicht böse, ich habe auch nicht komplett versagt, ich habe jetzt einfach ein cooles weiteres Accessoire für den und der sieht richtig cool damit aus.

SPEAKER_00

Ja, genau, und dann kommt dazu, würde ich gerne noch anschließen, ganz kurz, ja, zu dem, was Milena gesagt hat. Und zwar ist das denn nicht nur ein cooles Accessoire, sondern man kann den Leuten dann auch im trainerischen Aspekt auch nochmal sagen, schau mal, wenn du jetzt hier diesen hässlichen Korb hast, dann sagst du so, oh ja, mein armer Hund, der muss den jetzt tragen und ich schäme mich dafür, dass mein Hund einen Maulkorb tragen muss. Oder du hast hier das geilste Teil überhaupt, trägst den mit Stolz und mit Würde und kannst sagen, hier, schau mal, ich habe hier so einen coolen Korb und ja, mein Hund hat halt seine Ecken und Kanten, aber ich fühle mich trotzdem sicher, mit diesem Hund jetzt unterwegs zu sein. Und wir sehen nicht scheiße dabei aus. Und diese innere Haltung einfach gegenüber dem Hund dann auch in dem Moment, wenn die ihren Hund angucken und so einen schönen, bunten Korb an ihrem Hund sehen, das erfüllt die mit mehr Zufriedenheit und mit einer inneren Sicherheit. Also dass sie sich nicht so unsicher fühlen mit, oh, mein Hund ist gefährlich und ja, er hat einen Maulkorb, Entschuldigung, ja, ist eigentlich doof. Also, dass man dieses innere Gefühl der Leute eben auch noch mitwandeln kann, durch diesen bunten Maulkorb.

SPEAKER_01

Ich glaube, was halt zusätzlich auch noch helfen würde, wenn mehr Leute sich trauen würden, Fragen auch einfach positiv zu beantworten. Also ich hatte das letztens, bin ich mit meinem Hund auf dem Weg zu einem Social Walk auch mit Maulkorb unterwegs gewesen, weil er dazu neigt, wenn ich nicht achtsam bin und ein anderer unkastrierter Rüte ihn so ein bisschen animponiert und er imponiert zurück. Und ich bin aber gerade damit beschäftigt, mit meinen Kundinnen irgendwie zu reden und anzuleiten und so weiter, könnte er nach vorne schießen und vielleicht, wie der Border Collie manchmal ist, reinschnappen. Also trägt er Maukorb, dann brauche ich mir keinen Kopf machen. Lief also über eine Brücke.

SPEAKER_00

Also sie hat auch seine Rassebeschreibung ganz genau gelesen.

SPEAKER_01

Genau. Lief über eine Brücke, wo ein Mann mit seinem kleinen Kind stand. Und das Kind hat halt den Papa gefragt, warum trägt der Maukkorb? Und der Papa, keine Ahnung. Und ich hätte jetzt einfach weitergehen können. Aber ich habe halt dann den kleinen Jungen angesprochen und habe dem erklärt, warum der einen Maukorb trägt. Aha, interessant. Und dann habe ich halt gleich auch noch andere Gründe genannt, warum Hunde vielleicht Maukörbe tragen und dass sie halt nicht immer böse Hunde sind, sondern dass es halt auch der Fressschutz sein kann. Oder dass die Leute vielleicht nicht wollen, dass der Hund einfach ungefragt angefasst wird. Auch das könnte ja schon ein Grund sein. Also es gibt ja so viele Möglichkeiten, warum man sich einen Maukkorb auf den Hund packen kann. Oder sei es nur, dass man das halt mal üben will, damit der Hund das irgendwann mal für, weiß ich nicht, Tierklinik oder sonst was kann. Also es gibt ja so viele Möglichkeiten, wo man den Maukorb gut benutzen kann. Und dann standen die zwei auch da. Ich meine, das Kind war drei oder vier, das hat vielleicht nicht ganz so viel reflektiert, aber der Vater hat halt auch gemeint, ach ja krass, war mir gar nicht so bewusst, dass es so viele verschiedene Gründe geben kann. Und ich glaube, so geht es halt ganz vielen. Und gleichzeitig haben wir aber ja auch diese Vorbehalte, dieses, ich schäme mich und mein Hund ist gefährlich und ich will eigentlich nicht, dass die Leute das sehen, ist ja das eine. Aber was ja auch oft kommt, ist so dieses: kann der denn damit kommunizieren? Kann der denn damit, weiß ich nicht, füll bitte noch ganz viele andere Sachen ein. Und da auch erstmal aufzuklären und zu sagen, Gott, also weder ist es für den Hund ein Drama, wenn er es irgendwie beigebracht bekommen hat, noch kann er damit nicht komizieren. Also es gibt ja auch noch mehr Sachen als nur die Lefzen, mit denen sie reden.

SPEAKER_00

Also da habe ich den Wandel tatsächlich sehr doll mitgekriegt, jetzt in den letzten Jahren. Also da war anfangs tatsächlich noch viel mehr, dass sie so hinterfragt haben, was da noch alles so mitgeht mit dem Maulkorb. Ist das nicht zu fest mit dem Draht? Tut denen das nicht weh? Sowas halt alles, ne? Können die damit trinken, können die damit essen, gerade wenn es halt Hunde sind, die ein bisschen länger die Körbe tragen müssen, weil sie die vielleicht zu Hause auch tragen, weil sie in einer Mehrhundehaltung sind und abgesichert werden müssen, weil halt eben andere Hunde noch da sind. Und das habe ich tatsächlich in den letzten Monaten gar nicht mehr so häufig gehört. Also dieses Hinterfragen, ob das irgendwie schlecht ist für meinen Hund, wenn er den trägt oder ob der damit zurechtkommt, habe ich gar nicht mehr so auf dem Schirm. Also tatsächlich ist der Fokus eher so, wie stylisch können wir den machen? Welche Möglichkeiten habt ihr? Also wirklich, ja, ist tatsächlich eher so in die positive Richtung gerückt. Und ich hatte jetzt auch vor ein paar Tagen ein älteres Ehepaar, die haben natürlich, den war das scheißegal, wie der Korb außer Hauptsache, der Hund kriegt einen vernünftigen Korb. Das war so ein ganz kleiner, dicker Cockerspanier, der sich nicht frisieren lassen möchte. Und halt jedes Mal, wenn man halt anfängt, um sich beißt. Und die Leute haben halt eben keine Möglichkeit gehabt, diesen Hund zu frisieren. Der sah auch ganz schlimm aus und der hatte auch entzündete Ohren. Der war gerade in Behandlung beim Tierarzt, weil der halt, ne, die können, man kennt ja die Cocker, ne, mit diesem vielen Fell, das ist wie beim Pudel, dass die da eigentlich gezupft werden müssen, damit die belüftet sein können, die Ohren und so. Und die konnten das halt jetzt seit seit Wochen, Monaten nicht machen, weil die halt eben nicht an den Hund rankommen. So, und jetzt waren die da und haben eben diesen Maulkorb von mir bekommen, der übrigens kein Kockerspanien-Maulkorb war, sondern der Unimon Mini-Aussi hat dem super gepasst. Okay. Ja, und der war auch nicht bunt. Der war einfach Silber, der Korb, der hat Farbe gekriegt, ähnlich wie die Fellfarbe, hat Herrchen gesagt, nee, das wollen wir nicht so sehen. Dann machen wir einfach die Farbe hier. So, also da war das schnell geklärt, das Thema, ne? So, und dann habe ich den fertig gemacht und ja, und die waren happy am Ende damit auch. Also die waren froh, dass sie jetzt endlich die Möglichkeit haben, das aufzutrainieren mit dem Hund und da eben mit dem Frisieren weitermachen können. Also das war jetzt immer so eine kleine Ausnahme, wo das so egal war, wie der Korb aussieht. Und die haben das auch nicht hinterfragt, ob das jetzt, weil das jetzt ein Metallkorb war, ob das jetzt gut ist für den. Also selbst die älteren Leute nicht, die waren einfach nur froh, dass dieses Thema Maulkorb jetzt abgehakt

Maulkorbtraining Von Kleinschrittig Bis Schnell

SPEAKER_00

werden konnte.

SPEAKER_01

Da können wir aber doch, weil du gesagt hast, dass es trainiert werden kann, mal zum Trainingsthema gehen. Und vielleicht ist da Milena ja auch mit die passende Ansprechpartnerin. Wie oder was empfiehlst du deinen Maulkorb auftrainieren? Das ist auch da nicht nur der Weg, aber was sind so deine Lieblingssachen? Was empfiehlst du gerne?

SPEAKER_03

Das Schöne an der Maulkopf-Beratung ist ja, ich sehe den Hund und erlebe den in der Anprobe sozusagen. Und da kann ich ja schon ganz viel sehen und lesen und nimm wahr, wie ist das jetzt für den Hund? Ist er total gestresst? Wehrt der sich total, möchte der den Korb sofort wieder loswerden? Oder ist das Typ, jo, ich stelle mich einfach mal hin und ihr könnt mit mir machen, was? Also ich jucke mich gar nicht. Die gibt es tatsächlich auch, die da tiefen entspannt sind, auch wenn sie es noch nicht kennen. Und denen das gar nicht stört. Und es gibt die, die einfach skeptisch sind, weil sie es nicht kennen und ganz natürliche, angemessene Vorsicht da haben. Also da gibt es ja wirklich ein Riesenspektrum von Verhaltensweisen, wie man auf so eine Situation, ich probiere zum ersten Mal in meinem Leben einen Maukkorb an reagieren kann. Wobei wir natürlich auch Hunde da haben, die das bereits kennen und einfach einen neuen, besser sitzenden Korb bekommen. Die sind dann meistens schon Profi und mit denen ist das dann sehr leicht. Was wir aber auch ganz häufig erleben in der Anprobe oder wenn die schon einen eigenen Korb mitbringen, ist, dass die HalterInnen dann sagen, oh, irgendwie, der akzeptiert den Maukorb nicht. Also der kennt den zwar, der muss den auch oft tragen, aber der will der sich immer abstreifen. Und in der Anprobe kriegt er dann zum ersten Mal halt einen Korb an, der wirklich passt, der nirgendwo drückt, der nur durch das weich gepolsterte Nasenpolster auflegt und sonst eigentlich nirgendwo einen großen Berührungspunkt hat oder irgendwas, was wirklich massiv stören könnte und der Hund akzeptiert den plötzlich auf einmal und dann sagen die, das hat die ja noch nie gemacht.

SPEAKER_00

Die sind immer ganz erstaunt an, ne?

SPEAKER_03

Hä, wo bleibt der Widerstand? Die sind dann ganz, ganz misstrauisch, warum der Hund denn jetzt so auf einmal das nicht stört und dann wäre sie zaubern können. Genau. Also das ist wirklich immer wieder erstaunlich. Oder auch wenn wir mehrere Körper anprobieren, kommunizieren die Hunde da ganz oft mit, was sie denn gut finden, indem dann plötzlich Korb XY-Korb, wo die sagen, ach nee, bei dem fühle ich mich jetzt gar nicht nach irgendwelchen Abwehrmechanismus, sondern den kann ich voll annehmen, weil der fühlt sich gut an. Also ich vergleiche das auch immer ganz gerne mit einem Brillenkauf. Für uns Menschen, wenn ich an meine erste Brille denke, dann probiere ich mich im Laden durch Tausende durch und dann kommt die eine, wo man denkt, ah ja gut, die sitzt und dann muss auch noch was eingestellt werden, dass nichts drückt. Und dann ist das ja auch erstmal ein Gewöhnungsprozess von, oh, jetzt habe ich plötzlich was im Gesicht und anders geht es den Hunden auch nicht. Und um wieder an den Anfang meiner Geschichte zurückzukommen, ich sehe diese Hunde und dann kann ich individuell diesen Menschen was zum Auftrainieren sagen, ist das notwendig, dass man das sehr, sehr kleinschrittig macht, dass der Korb erstmal noch gar nicht am Hund dran ist, sondern erstmal nur als Gegenstand an sich etabliert wird, dass der erstmal mal rumliegt, neben dem Futternapf oder wie auch immer, weil der Hund so eine große Aversion erstmal hat. Oder ist es nur ein bisschen Skepsis, die man einer starken inneren Haltung schon ausgleichen kann? Also da ist es auch immer ganz wichtig, die Halterinnen mit ins Boot zu holen, weil wenn die selbst noch ein Thema mit dem Maulkorb haben und denken, ach mein armer Hund und jetzt ist er eingeschränkt und jetzt stört ihn das bestimmt. Und was sollen die Leute denken? Und dann dieser ganze Cocktail aus Charme und vielleicht auch Schuldgefühlen und Mitleid da noch über allem schwebt, dann müssen wir noch gar nicht so sehr mein Mund. Aber da kommt natürlich auch auf die Situation an. Muss er das bis nächste Woche können, weil irgendwas Wichtiges ansteht oder haben wir Zeit, und das ist der beste Fall, das wirklich vernünftig aufzutrainieren, dass er den später akzeptiert. Aber ich mache ganz oft die Erfahrung, wenn die Menschen da ganz klar sind und bei sich sind und sagen, hey, das ist wichtig, dass du den trägst und das ist ein Stück Freiheit und du kannst damit alles tun, was du bisher auch tun konntest, außer etwas zu beschädigen, dass die Hunde dann da sehr schnell mitgehen können. Genau, also kurz gesagt, es ist hundetyphängig und gibt eine Breite von wir machen es ganz, ganz, ganz kleinschrittig mit Futter oder wir haben auch Fälle, wo man sagt, den kannst du aufziehen und los geht's. Wir geben den Menschen auch immer eine kleine Anleitung mit. Nora hat sich mal die Mühe gemacht, eine kleine Anleitung zu schreiben für Menschen, die da auch vielleicht noch gar nicht so visiert sind im Thema, wie trainiere ich einem Hund etwas auf. Wir können ja auch nicht davon ausgehen, dass das immer alle Menschen wissen. Wir haben auch Menschen, die werden geschickt vom Tierarzt und so weiter, die haben sich noch nie mit Hunderziehung oder Training beschäftigt, weil die hatten einfach Glück, einen Hund zu haben, bei dem es soweit ganz gut läuft, aber jetzt braucht er den eben vielleicht so, dass man den auch eben auch erklären kann, dass sie auch schriftlich was haben. Viele tendieren natürlich dann auch dazu, das dann gleich machen zu wollen und den dann sofort immer anzuhaben. Und dann gibt es aber eben auch Fälle, wo wir sagen, ein bisschen ausbremsen müssen und sagen, nee, in eurem Fall bitte lieber ein bisschen langsamer, sonst verbaut ihr es euch vielleicht für später. Der soll schon erstmal noch positive Erfahrungen machen. Also wie so oft die Antwort im Hundetraining ist, kommt drauf an.

SPEAKER_00

Oh, meine Lieblingsarbeit. Es individuell zu betrachten. Genau.

SPEAKER_02

Sehr schön.

SPEAKER_00

Wir haben da so zwei Rituale auf uns, also wir haben so eine kleine Postkarte und da haben wir zwei Rituale benannt, was die Leute mit den Hunden üben sollen. Das erste Ritual ist, dass die erstmal anfangen, sobald sie den Korb eben haben, täglich damit zu üben. Dass die erstmal, also wenn der Hund das jetzt nicht kann, zum Beispiel, ne, wir haben ja auch Maulkorb-Anfänger-Kunden bei uns und keine Profis, da muss man das nicht so kleinschrittig machen, dass die Hunde erstmal lernen, die Nase überhaupt in diesen Korb reinzustecken, in Form von Futter oder was auch immer. Und da sagen wir entweder, nimm dir eine Schüssel, stell den Maulkorb da rein, mach dein Futter oben da rein und lass den Hund erstmal nur daraus essen, dass der einfach lernt, hey, das ist erstmal irgendwas Cooles, Spannendes und ich krieg immer Futter da draus und nicht gleich das Ding an den Kopf geschnallt. Und das meinte Milene auch mit dieser Kleinschrittigkeit, weil so kann man ja auch erstmal anfangen, wenn man jetzt keinen zeitlichen Stress hat. Und später kann man dann auch einfach, man kann auch frischhaltefolie unten drumwickeln, Futter reinschmeißen, dass das eben nicht durchfällt und den Hund draus fressen lassen. Dann kann man nebenbei mal eben die Riemen eben mal so am Kopf, danke, an den Kopf mal legen, aber nicht gleich zumachen. Also wirklich ganz, ganz minimalistisch dieses ganze Thema starten. Und da steht drin, für das erste Ritual nehmen wir zwei Wochen und die sollen sich in den zwei Wochen so steigern, dass der Hund eben den Korb am Kopf tragen kann. Und dann geht es ja um das Tragen. Weil viele können ja genau diesen ersten Schritt mit dem Futter und so weiter, das kann man überall im Internet finden, wie man das auftrainieren kann. Aber wie geht es denn dann weiter? Und dieses dann weiter sagen wir, okay, wenn der Hund den Punkt geschafft hat, dass der sagt, hier, ich esse da mein Essen draus, du kannst mir den auch super gerne anlegen, habe ich gar kein Problem mit. Und dann fängt ja eigentlich das eigentliche Training an. Und wir empfehlen das, weil das auch erstmal, dass die Leute das drinnen machen und nicht draußen, dass wir ein Training haben, was sehr zweckungebunden passiert. Also nicht, wir nehmen den nur mit zum Tierarzt oder nur dahin oder dahin, sondern dass sie zu Hause lernen, ich trage diesen Korb jetzt erstmal nach einer Minute. So, und wenn ich eine Minute super geschafft habe, dann kommt der Korb halt wieder runter. Auch wenn der Hund das vielleicht schon länger kann oder könnte, gib dem aber einfach die Chance zu akzeptieren, dass dieses Körbchen jetzt im Gesicht sitzt und immer in einem positiven Abschluss und nicht erst den Korb abmachen, wenn der Hund schon wieder anfängt, den loswerden zu wollen. Und so diese Kleinschrittigkeit halt in zwei Wochen so auftrainieren, dass man das der Geschwindigkeit des Hundes anpasst und am Ende das schafft, dass der Hund mit seinem Maulkorb im Körbchen schlafen geht. Das wäre so das erste Ritual, was wir empfehlen. Und wenn die diesen Status quo haben, der nicht unbedingt zwei Wochen sein muss, sondern der kann nach einer Woche sein, der kann nach fünf Wochen erst sein, je nachdem, was du halt eben für einen Hund hast, dann geht erst eigentlich das Training draußen los. Weil in dieser Zeit hat der Hund ja gelernt, in der Wohnung mit diesem Korb zurechtzukommen, ohne den Blöd zu finden. Der freut sich, wenn der Korb geholt wird. Also positive Einstellung gegenüber diesem Korb, der ist zweckungebunden, also dass er mit nichts verbunden wird, sondern der wird einfach aufgesetzt, genauso selbstverständlich wie Heizbandgeschirr und so weiter oder Jacke. Und dann diesen Status quo mit nach draußen zu etablieren, dass man dann sagt, okay, mein Hund left ohne Probleme im Körbchen zu Hause. Also kann ich diesen Korb jetzt auch mit rausnehmen auf die Spaziergänge. Und dann ritualisiert man eben das weiter, dass man jeden Tag sagt, okay, hier drinnen können wir jetzt theoretisch aufhören, das muss jetzt nicht mehr sein, aber der kann den cool tragen. Wir gehen jetzt raus, wir gehen Gassi. Dann kriegt er den Korb mal für zehn Minuten auf, dann machen wir aber auch wieder runter, weil wir es einfach können. Und einfach nur diese Leichtigkeit ein bisschen in dieses Training reinbringen können und nicht, naja, du musst den jetzt tragen, sondern nein, wir tragen den, weil du es jetzt einfach kannst. Und das machen die dann insgesamt für drei Monate, empfehlen wir das, dass das wirklich ein langer Prozess ist, dass alle sich daran gewöhnen können, weil die Menschen müssen sich erstmal an das neue Ritual gewöhnen, dass der Korb jetzt jeden Tag ein Thema ist. Und die Hunde haben einfach eine sehr lange Zeit, sich wirklich auch nachhaltig dran zu gewöhnen. Und nach den drei Monaten sagen wir dann, dass wir empfehlen, dass man das tatsächlich ein bisschen ausschleichen kann, wenn der Hund das jetzt nicht unbedingt jeden Tag braucht, sondern dass man sagt, okay, jetzt machen wir nicht mehr sieben Tage die Woche, sondern nur noch sechs Tage, fünf, vier, drei, zwei, einen Tag die Woche. Und somit hat man ein nachhaltiges Training geschaffen, dass die Hunde dann auch ganz situativ eben die Körbe aufkriegen können, wo sie es dann eigentlich brauchen, die Leute. Und da hat man aber auch wirklich ein nachhaltiges Training vorher gemacht. Also diese Grundvoraussetzung, so ein Korb-Nhaltigkeit. Dich aufzutrainieren, die muss halt im besten Fall gegeben sein, mit viel Zeit. Jetzt haben wir aber auch manchmal Leute, die kommen und sagen, ja, das Ordnungsamt hat jetzt gesagt, wir haben jetzt hier eine Maulkopflicht, weil der Hund gebissen hat. Da gibt es natürlich nicht so viel Zeit. Und da muss man dann halt eben Abstriche machen im Training, dass man da halt relativ schnell sagt, okay, sorry, Hund, aber du musst jetzt leider und dann muss man das halt sehr, sehr, sehr massiv üben eben und schnell üben. Und dann hat man eben aber die Gefahr, dass der Hund den wahrscheinlich auf Dauer trotzdem immer blöd finden wird, weil er eben die Zeit nicht bekommen hat. Aber da muss man eben die Kompromisse finden. Ja, je nachdem. Das ist dann einfach so.

SPEAKER_01

Also ich hatte schon einige Fälle, wo es zum Glück gut geklappt hat, wo es schnell sein musste. Und tatsächlich kommt es ja auch da, was Milena vorhin schon sagt, je nachdem, was für ein Typ Hund ist. Also findet er das jetzt überhaupt dramatisch oder ist er das eh schon gewöhnt, dass sein Mensch ihn, keine Ahnung, in Mäntel packt und in Geschirre und was auch immer du gerade brauchst oder mal eine Perücke aufsetzt, weil weiß ich nicht, irgendein albernes Insta-Video. Und unserer Erfahrung nach geht es halt bei so Hundetypen, die sowieso schon so ein bisschen, ach naja, pfff sind, voll gut die zum absoluten König zu machen, sobald der Maulkorb kommt. Also dann sehen sie halt am allergeilsten aus. Und es gibt halt auch nur dieses super duper soziale Lob und diese Bewunderung, wenn er den Maulkorb auf hat. Und sobald der Maulkorb abgeht, gibt es halt nicht noch einen Keks drauf. So. Und dann halt auch ganz viel beim Spazieren gehen verbunden mit, okay, du musst dich hier gerade benehmen, du bist an kurzer Leine, dann hast du keinen Maulkorb auf. Aber in dem Moment, wo es Freiraum gibt, ist der Maukkorb dabei. Und du kannst deinen Freiraum mit dem Maukkorb genießen. Wenn du den Maulkorb nicht haben willst, sorry, dann musst du halt leider wieder an kurzer Leine laufen und darfst nicht schnüffeln und so weiter. Also natürlich ist das kein Training, was ich jetzt empfehlen würde für den Hund, wo man Zeit hat. Aber wenn ich keine Zeit habe und es wirklich schnell gehen muss, einfach ein bisschen damit zu spielen, welche Privilegien kann ich dem Hund mit Maulkorb einräumen, damit er lernt, ah, okay, mit diesem Ding habe ich es ein bisschen besser als ohne dieses Ding. Also das war zumindest etwas, was ganz gut gezogen hat, in unserer Erfahrung.

SPEAKER_00

Ja, auf alle Fälle. Das ist wirklich situativ bedingt eben, ja, wie nötig oder welche Notwendigkeit ist es? Jetzt muss es jetzt schnell passieren, haben wir Zeit. Manche kommen ja auch einen Tag, bevor sie in Urlaub fahren und sagen, oh, ja, wir fahren ja morgen in Urlaub. Und oh, wir haben ja gar keinen Maulkorb und oh, der kann das ja gar nicht. Also was soll man da noch sagen? Man kann denen halt eben Dinge erzählen, wie sie es halt hätten richtiger machen können. Ein bisschen früher darüber nachzudenken, dem Hund ein bisschen die Chance zu geben, eben sich dran zu gewöhnen oder sie machen es halt so. Also ja.

SPEAKER_01

Ich finde bei Urlaub, da könnten wir dann aber auch sagen, nee, sorry, dann müssen sie halt jetzt zu Hause bleiben. Das ist ja was anderes, als wenn der Hund die behörzliche Auflage bekommen hat oder so stimmt oder jemand gebissen hat. Aber naja, naja. Ich überlege gerade, ich glaube, wir haben jetzt schon echt viel abgedeckt. Fällt euch noch irgendwas ein, wo ihr sagt, also das müssen die Mamakorb unbedingt noch raushauen.

SPEAKER_00

Na, wir haben ja noch unseren

Spezialkörbe Für Bulldoggen Und Abschluss

SPEAKER_00

Franz-Körbchen entwickelt für die französischen Bulldocken, wo wir ja die Modelle, also wir haben ein Grundmodell sozusagen, was wir so umbauen, dass da eben französische Bulldocken reinpassen. Und das haben wir letztes Jahr angefangen und erstmal getestet mit einigen Kunden, haben denen aber auch gesagt, dass das Testkörbchen sind und dass die noch nicht optimiert sind. Mittlerweile ist das aber so optimiert, dass wir das relativ oder nicht relativ, sondern sehr gut tatsächlich verkaufen und können somit eben diese Sparte auch abdecken. Und dazu gehören eben auch die anderen Plattnasen, die größeren. Also wir haben im Endeffekt fünf verschiedene Größen zur Verfügung für große Plattnasen bis zum Frenchie eben. Und können da die Kunden eben dann auch abholen und sagen, hier, schau mal, wir haben hier unser umgebautes Körbchen. Der kleine, der heißt halt Franz, wie französische Bulldogs, den haben wir in der Größe S und M. Und dann haben wir noch drei Bullet-Körbe von S, M und L, dass wir auch sagen können, hier, da passt eine Continental-Bulldog rein, bis aber zu einem XXL-Steffi alles dabei, obwohl es da mittlerweile auch schon ein gutes Körbchen gibt, so für XL-Steffis hier von Unimon. Ich liebe übrigens Unimon-Körbe, schöne Grüße. Nee, weil wirklich das ganz tolle Modelle sind, die tatsächlich im Vergleich zu den anderen älteren Modellen, also von Chopo jetzt zum Beispiel, die haben ja unten immer diese ganz gerade Halsstrebe. Und Unimon, die haben das so schön gemacht, dass die Heilsstrebe so nach vorne geht. Und da kann man schon fast sagen, dass das eine ergonomische Halsstrebe ist. Weil ja genau eben dieser Hund so schön nach unten gucken kann und der Korb sich quasi mit ranlegt, weil der halt so viel krasse Halsfreiheit hat und noch der Kehlriem unten drunter passt. Und das finde ich, also ich liebe diese Körbe wirklich. Also Unimon Aussie, Unimon Mini Aussie, dann Unimon Malli, das mache ich schon Werbung hier, und dieses Unimon Bulli XL Körbchen, das ist das, was wir auf jeden Fall immer auf Lager haben wollen, auch, weil das wirklich ganz tolle Körbe sind.

SPEAKER_01

Cool.

SPEAKER_00

Genau, und die anderen sind halt eben Umbauten, die wir umbenannt haben. Und auf das Franz-Modell haben wir auch einen Designschutz mittlerweile und sind da sehr davon überzeugt, dass das eine gute Sache ist, weil bis jetzt haben da sehr, sehr viele französische Bulldocken reingepasst. Was wir eben am Ende noch anpassen können, ist halt diese Wangenpartie. Also die haben alle so einen Grundumbau und die finale Anpassung, die können wir halt dann vor Ort gewährleisten, dass wir da sagen können, hier, da müssen wir noch ein bisschen mehr aufbiegen oder wieder ein bisschen mehr zusammenbiegen, weil die French ja alle wirklich ganz unterschiedlich aussehen im Gesicht. Der eine hat eine 1 Zentimeter Nase, der andere hat drei Zentimeter. Dann haben die so eine Bäckchen oder so eine Bäckchen, dass man da dann eben auch nochmal ganz individuell das anpassen kann und die mögen wir mittlerweile auch sehr, also so wie sich das entwickelt hat.

SPEAKER_01

Die sieht man auch auf Instagram bei euch?

SPEAKER_00

Die sieht man auch auf Instagram, richtig. Und die vertreiben wir aktuell erstmal ausschließlich über einen B2B-Online-Shop. Also für andere Maulkorb-BeraterInnen oder HundetrainerInnen, die auch Maulkorb-Beratung anbieten, die könnten sich bei uns im B2B-Shop anmelden und dann die Körbe kaufen und dann bei sich weiterverkaufen. Genau, wenn die da eben eine große Anfrage haben von Plattnasen, hätten sie damit eben auch eine Möglichkeit. Aktuell sind wir ausverkauft, aber wir wollen auf jeden Fall jetzt ganz viel nachproduzieren und wollen den Shop dann bald wieder auffüllen.

SPEAKER_01

Ja, sehr gut. Bis die Folge rauskommt, habt ihr noch Zeit. Zwei Wochen. Zwei Wochen, okay. Das schaffen wir wahrscheinlich nicht. Nein, ich weiß es ehrlich gesagt noch nicht ganz genau. Und ich werde sowieso alle Links zu euch in die Shownotes packen. Sowohl zu Maulkopf Atelier als auch zu Riot Dogs von Milena. Also einfach alles, was man so an Infos über euch finden kann. Und Instagram natürlich. Auf jeden Fall.

SPEAKER_00

Ja, sehr gerne.

SPEAKER_01

Also ich finde es auf jeden Fall mega cool. Ich bin ja auf euch aufmerksam geworden, eben gerade wegen der ganzen vielen Farben. Und weil es das so schön bunt gestaltet hat. Und ich glaube auch, weil ihr mir zuerst gefolgt seid, aber ich weiß es nicht genau. Auf jeden Fall.

SPEAKER_00

Und weil du natürlich aus Leipzig kommst. Ja. Ja, das hat sich noch an. Support your local dealer.

SPEAKER_01

Auf jeden Fall. Ich finde, die Leipziger Hundebubble ist teilweise auch wirklich cool.

SPEAKER_00

Ja, auf jeden Fall. Es entwickelt sich überall weiter, sagen wir es mal so. Also es ist bei Instagram zu sehen, aber auch selbst hier in Leipzig sieht man auch immer mehr coole HundetrainerInnen und Hundeangebote generell. Und es kann trotzdem nicht genug sein. Es leben genug Leute hier und es sind so viele Hunde hier. Und da werden wir alle ganz glücklich werden, glaube ich, dass es so viele Hunde Leute gibt und unsere Angebote nutzen.

SPEAKER_01

Ich bin auf jeden Fall sehr, sehr froh, euch mal im Gespräch gehabt zu haben. Jetzt weiß ich, wo genau ich meine Kundinnen hinschicke. Bisher hatte ich ja immer nur eine Website oder einen Instagram-Kanal. Jetzt habe ich auch noch Gesichter. Das ist ganz cool. Ja, sehr, sehr schön.

SPEAKER_00

Ja, ich habe mich auch sehr gefreut, dass du uns angeschrieben hast, auf jeden Fall. Und dass du da Interesse an unserem Maulkorb-Atelier hast. Und ja, bin jetzt sehr zufrieden auch. Das Gespräch ist super verlaufen. Und ich freue mich auf jeden Fall, wenn wir da mal dann irgendwann mal reinhören können. Ja, auf jeden Fall.

SPEAKER_01

Vielen Dank für eure Zeit, auch dir, Milena.

SPEAKER_03

Danke jedenfalls. Das war sehr schön. Danke für deine Zeit und dafür, dass du uns die Möglichkeit gegeben hast, dass wir hier über unsere Herzensangelegenheit sprechen dürfen.

unknown

Ja, sehr gerne.

SPEAKER_03

Ach ja, Milena, du findest immer so schöne Worte.

SPEAKER_00

Ja.

SPEAKER_03

Ja, ist echt so.

SPEAKER_01

Vielleicht machen wir irgendwann auch noch eine Folge über den Bereich Menschenco-Training. Mal sehen. Wir sind im Kontakt.

SPEAKER_00

Ja, ist auf jeden Fall auch eine super spannende Sache. Finde ich auch ganz toll. Finde ich auch.

SPEAKER_01

Dann wünsche ich euch, die ihr zugehört habt, auf jeden Fall auch eine ganz wunderbare Zeit. Wo auch immer ihr gerade seid, wann auch immer ihr gerade seid, wer weiß. Macht es gut und bis bald. Tschüss. Ciao. Willkommen zurück aus der Folge und heute möchte ich das Ende nutzen, um wieder einmal Danke zu sagen, denjenigen, die sehr regelmäßig den Podcast unterstützen. Und das sind Almut, Anne, Franziska, Maike, Micha, Mitch, Nina und Patrizia. Vielen, vielen Dank euch lieben und ja, allen anderen. Empfehlt den Podcast gerne weiter. Wie schon vorhin gesagt, habt eine gute Zeit und bis bald!

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